Unser Grundsatz lautet: Was Deutschland und dem Deutschen Volk nützt, muß getan und was ihm schadet, gelassen werden!
Die tatsächliche Verbesserung der Lebensumstände unserer Landsleute in unserer engeren Heimat, in Franken und in Deutschland [...] bleibt unser oberstes Ziel.
Glaubt man Axel Michaelis wird die NPD also auf die weitere Teilnahme an scheindemokratischen Wahlen verzichten und eine sehr lange Reise zum Nordpol unternehmen (nachdem der Mond momentan unerreichbar ist).
Die Apfelfront wünscht der pseudonationalen Kleinstsplitterpartei daher viel Erfolg und ein Nimmer Wiedersehen. Wir werden euch nicht vermissen.
Die offizielle Abschiedsfeier findet am 4./5. Juni 2010 in Bamberg statt. Kleiderordnung: Anzug oder sehr kurzes Schwarzes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Anstelle von Blüten ähhh Blumen erbitten wir eine großzügige Überweisung auf das Konto des Gauleiters.
Was macht man, wenn nichts los ist, Langeweile herrscht und man sich selbst mal wieder so richtig feiern lassen möchte? Man gibt ein Fest! Und wenn das nicht reicht? Dann eben ein drei Tage dauerndes Festival!
So tat auch die FDÄ zwischen dem 11. und dem 13. Juli. Eingeladen waren, neben der Bamberger Ortsgruppe, alle anderen FDÄ-Gruppen. Deren Mitglieder wurde anders als bei den aus Bamberg bekannten NPD-Veranstaltungen, freier Eintritt gewährt. Daneben bestand auch für Sympathisanten die Möglichkeit, dem Ganzen gegen einen geringen Obolus beizuwohnen, was in großem Maße auch genutzt wurde. Angereist waren die Ortsgruppe Erlangen, der Gau Franken, Gau München, Gau Erfurt / Kringel Jena und auch ein paar Kameraden aus Schweinfurt waren anwesend. Und weil das zwar schon ganz nett war, "nett" aber bekanntlich der kleine Bruder von "scheiße" ist, setzte die OG Bamberg noch einen drauf: Der Führer persönlich war angereist und übernahm persönlich die Schirmherrschaft über das ganze Unterfangen. In einer flammenden Eröffnungsrede eroberte ER sich die Herzen der Gäste, ER unter Fanfarenklängen im Dienstwagen der Ortsgruppenleitung winkend an den ihm zujubelnden Massen vorbeigefahren worden war.
Nach dieser Rede war eines klar: Der Führer liebte die jubelnden Massen fast so sehr, wie sie IHN!
Das Propagandamaterial am bereitgestellten Infostand wurde an diesem Wochenende knapp, so viele Interessenten fanden sich ein.
Auch die Unterbringung der anwesenden Apfelfrontler bereitete kaum Probleme. Da der stellvertretende Ortsgruppenleiter und Ortsgruppenpropagandaminister an diesem Wochenende unter misteriösen Umstanden verschwunden war, stand ein Bett -in beinahe abartig gigantischen Ausmaßen- mehr zu Verfügung. Dieses wurde sofort dem geliebten Führer Alf Thum -wem auch sonst- zugeschlagen. ER bedankte sich aus seiner unermesslichen Güte heraus mit einer Reliquienleihgabe der ganz besonderen Art, doch dazu weiter unten in der Statistik.
Fallobstbeseitigung? Bei der FDÄ Chefsache!
Neu war auch der angebotene FDÄ-Sanitätsdienst. Ein der FDÄ ganz besonders ergebener Sympathisant soll sich sogar extra eine Platzwunde zugezogen haben, um diesen in Anspruch nehmen zu können. Die Abende wurden, wie es sich gehört, jeweils am fackelbeleuchteten Infostand oder bei Fackel- und Laternenmärschen abgeschlossen.
Der Führer im Kreise SEINER Lieben.
So machte das Feiern Spaß, bis hoffentlich nächstes Jahr! Gruß, die Ortsgruppenleitung
############### S U C H B I L D ################ ++++++++++ F i n d e + d e n + F e h l e r ++++++++++++++ Wo ist der Fehler? Lösungsvorschläge bitte als Kommentar vortragen.
Die Idee an sich war ja nicht dumm: Um dem drohenden Bankrott zu entgehen, setzte die NPD eine Kleinstveranstaltung in der Bamberger Kongresshalle an, die Miete soll mit staatliche Parteifördergeldern beglichen worden sein. Die geladenen Mitglieder dieser selbsternannten Partei, welche auf eigene Kosten anreisen mussten, wurden am Eingang gleich einmal um 10€ erleichtert. Soviel zum Thema "Nationaler Sozialismus". Bei etwa 600 Teilnehmern (die Zahlen schwanken, kaum einer der Teilnehmer traute sich, zu seiner Anwesenheit zu stehen) kam da ein nettes Sümmchen zusammen. Zum Vergleich: 10€ entsprechen in etwa dem Betrag, den man auf einem durchschnittlichen Jahrmarkt für eine Runde Geisterbahn mit anschließendem Besuch des Gruselkabinetts zahlen muss.
Apfel gedeihe!
Doch es geht auch anders: Wiedereinmal zeigte die FDÄ, bekannt für unterhaltsames Auftreten, wie man -ungleich Kostengünstiger- in kürzerer Zeit mehr erleben und dabei 10€ sparen kann.
Die oberste Apfelleitung (OAL) entwirft den Schlachtplan
Unterstützt wurde die OrtsGruppe Bamberg hierbei von den -mittlerweile sehr routinierten- Kameraden der OG Erlangen, den Verbündeten des Gaus München und sogar der Berliner Gauleiter scheute die weite Anreise nicht, um der Einladung aus der wunderschönen fränkischen Domstadt Folge zu leisten. Auch ein Schnupperkommando aus Schweinfurt war anwesend. So einen Aufmarsch hatte Bamberg noch nie gesehen!
Hier marschiert der nationale Obstbestand!
Los geht es!
Nach einem ausgefeilten Angriffsplan wurde der Sturm auf die Innenstadt von der OG Bamberg eingeleitet. Unterwegs stieß die OG Erlangen und die Berliner Delegation hinzu, um nun mit vereinten Kräften die Operation Bämberg zu beginnen.
Treffpunkt Gabelmo
Marsch zur Weide
An der Weide angekommen, und nach einem ersten herzlichen "Hallo" durch Oberbürgermeister und aus Hessen herangeschafften Ordnungskräften -letzten wurde die besondere Ehre zuteil, das Polizei-Poesiealbum der OG Bamberg zu deflorieren-, war es Zeit, eine kurze Vorstellung für die Öffentlichkeit zu geben.
Eintreffen an der Weide
Eine zufällig anwesende Bühne wurde kurzerhand gestürmt und eine Verlautbarung verkündet. Das sollte aber nicht das letzte mal an diesem Tag sein, auf Wunsch des Volkes fanden weitere Ansprachen und Aktionen statt.
Eine Rede!
Spätestens nach dem Eintreffen des Gaus München wurde es dem wenigen Meter entfernten Fallobst unterdessen so mulmig, dass es in Panik gegen seinen Vorsitzenden meuterte, um ihn kurze Zeit später, einer Herde verängstigter Schäflein gleich, erneut als Bandenchef haben zu wollten. Diesen Verhalten ist wohl als Synthese aus der Einsicht zu werten, dass
A: nichts besseres nachkommt, und
B: es nicht mehr schlimmer kommen kann.
Alternative Führungsangebote, welche als Geste des Mitleids von verschiedenen, teils hochrangigen FDÄ-Funktionären unterbreitet wurden, schlug man leichtfertig in den Wind - selbst schuld!
Eintreffen...
...und protokollgerechte Begrüßung...
...des Gaus München
Mit einer legendären Kombination aus Propagandarede und Volkssport ging es nun weiter. Die komplette bamberger Innenstadt sollte an diesem Wochenende Zeuge von Aktionen der FDÄ werden, die Straßen waren fest in der Hand der Apfelfront! Fesche Schwarzhemden, wohin das Auge auch blickte. Die bereits in der Nürnberger Maischlacht erprobten Brüller wurden, um einige neue erweitert, aus dem mittlerweile in Dienst gestellten Brülleralbum feierlich verlesen. Nicht ohne Wirkung: Gleich mehrere der Fallobstanhänger kamen winselnd aus der Kongresshallen gekrochen und flehten auf Knien um ein Ende des Verbalterrors!
Aufstellung, und los!
Mit vereinten Kräften...
...geht es nun weiter...
...zum Ort des Geschehens...
...um dort Flagge zeigen,... ...aber richtig!
Am Sonntag war es dann soweit: Nachdem Späher das NPD-Hauptquartier ausfindig machen konnten, wurde es durch einen Truppenverband aus Bambergern, Berlinern und Münchnern erfolgreich gestürmt und eingenommen. Leider war es inzwischen, ihr grausamer Ruf war der FDÄ vorausgeeilt, verlassen worden: Das braune Fallobst war feige getürmt!
Da ist es ja!
Gruppenfoto für künftige Geschichtsbücher
Angriff!Detailstudie: Angriff
So konnte die FDÄ aber zumindest einen symbolischen, auf jeden Fall aber moralischen Sieg für sich verbuchen. Die Achse Bamberg - München hatte sich erneut bestens bewährt!Einblicke in das geheime Innenleben einer pseudonationalen Kleinstplittergruppe (mit Platzschildern)
Bilanz:
BÄMs: 0
Einträge ins Polizei-Poesiealbum: 4
Nicht-Gentleman-Blicke von Ordnungskräften auf FDÄ-Kameradinnen: 1
Verkündete Brüller: Für die sich in Hörweite Befindeten eindeutig zu viele!
Verteilte Äpfel: Etwa 13 kg
Porträtfotos in Bundesweiten Printmedien: 1 (aber das überall!) Danke dafür an den DPA-Führer: die FDÄ ist aber auch fotogen!
Weitere interesante Einblicke:
Nomen est omen?
Eine Rede!
Kriegsbemalung
Noch eine Rede
Jung und Junggeblieben beim Fahnenbücktanz - die ersten Hüllen fallen!
Und noch eine Rede!
Wettbewerb: es geht um den Apfel!
Gruppenkuscheln!
Gauziehen
Schillernde Zukunft
Folgende Immobilien wird die FDÄ demnächst aufkaufen, um darinnen boskopistische Schulungszentren einzurichten:
Bewegte Bilder:
Kurzvideo der Rede!
Das ganze nochmal in der Langversion, 2 Teile!
Das Lied ist bekannt:
Naja, kurz mal zu sehen:
Auch Fallobstanhänger haben Humor! Vielen Dank an dieser Stellen für das Bildmaterial, mit dem Ton muss noch geübt werden. Aber recht nett zu sehen.